Mit ‘typo3’ getaggte Artikel

Whats new?

Donnerstag, 25. Februar 2010

Warum es hier in letzter Zeit ein bisserl ruhig geworden ist, liegt hauptsächlich daran, dass ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt war, auch beruflich. Bemerkt habe ich dass erst aufgrund eines Postings von SEO (thx for the motivation). Und weil sich im Internet viel getan hat, ist die Pause auch in den Suchergebnissen spürbar geworden (jaja, die Konkurrenz schläft nicht). Es gibt jedoch viele Dinge, über die ich berichten möchte und so hoffe ich, wieder die Kurve zu kriegen und auch 2010 ein paar interessante Blogposts anbieten zu dürfen. Sie haben es vielleicht auf meiner Startseite bemerkt? Typo3 4.3 ist verfügbar und Version 4.4 steht in den Startlöchern. Angekündigt wurde sie für Sommer 2010. Mehr darüber gibts demnächst auf www.net-lab.at.

Rechteverwaltung Typo3 - Seiteninhalte löschen

Samstag, 13. Juni 2009

Ich erhielt als Reaktion auf mein kleines Tutorial Optimierung der Usability im Backend mittels Typo3 Rechteverwaltung eine Anfrage, die das Löschen von Seiteninhalten betrifft. Genauer gesagt ging es darum, wie man für eine bestimmte Benutzergruppe einstellt, dass “Seiteninhalte löschen” deaktiviert ist.

Die Benutzerrechte für Seiteninhalte fasst Typo3 zu einer Option Seiteninhalte bearbeiten zusammen. Diese Option aktiviert bzw. deaktiviert die Rechte „Inhalt ändern/ erstellen/ löschen/ verschieben“.

Sind die Backend Benutzerrechte für „Seiteninhalte bearbeiten“ aktiviert, so kann diese Backend Benutzergruppe alle beschriebenen Funktionen nutzen.

Eine in der Praxis bewährte Methode um das Löschen von Seiteninhalten dennoch zu vermeiden, liegt darin, eine Seite vom Typ „Papierkorb“ zu erstellen und Seiteninhalte( sowie Seiten) die gelöscht werden sollen, in den Papierkorb im Seitenbaum zu verschieben. Die gelöschten Seiteninhalte bleiben dadurch im Papierkorb verfügbar und können bei Bedarf wieder zurück verschoben werden.

Weiters kann man mit folgendem Typoscript Code

options.disableDelete=1

im TSConfig der Benutzergruppe die Löschfunktionen zumindest teilweise ausblenden.

Wenn mehrere Backendbenutzer an der Webseite arbeiten, sollte die Verwendung des Papierkorbs entsprechend deutlich kommuniziert werden. Sollten trotzdem versehentlich Inhalte gelöscht werden, so können diese mit dem Verlaufsprotokoll wiederhergestellt werden.

Optimierung der Usability im Backend mittels Typo3 Rechteverwaltung

Dienstag, 12. Mai 2009

Das Thema Rechteverwaltung kann bei der Auswahl eines Content Management Systems auch für kleine und mittlere Webseiten ein wichtiges Thema sein.

Die Rechteverwaltung von Typo3 ermöglicht es, die Zugriffsmöglichkeiten sowohl für das Frontend als auch für das Backend zu bestimmen. So unterscheidet man bei Typo3 zwischen Frontend- und Backendbenutzerverwaltung.

Hier  möchte ich auf die Backend Benutzerverwaltung von Typo3 eingehen. Sie kann sehr hilfreich dabei sein, die Übersichtlichkeit im Backend zu bewahren.

Die Idee:

Die Funktionalität von Typo3 ist ausgesprochen umfangreich. Nähere Informationen zu den Funktionen von Typo3 finden sie auf www.net-lab.at/webdesign/typo3-webdesign.html oder auf der Typo3 Webseite www.typo3.net
Standardmäßig wird bei der Installation von Typo3 ein Admin-User angelegt. Diesem steht dann im Typo3 Backend der vollen Funktionsumfang zur Verfügung. Ich möchte ihnen nun zeigen, wie man eine Benutzergruppe mit dem Ziel erstellt, die Rechte dieser Gruppe so einzuschränken, das Backendusern dieser Gruppe, ein auf ihre speziellen Bedürfnisse angepasstes Backend zur Seite steht.

Dazu evaluiert man die Funktionen für die Gruppe, die wir „Redakteure“ nennen werden
Redakteure können.

  • Seiten anlegen
  • Seiten verschieben
  • Seiten veröffentlichen
  • Seiten verbergen
  • Seiten löschen
  • Seiteninhalte anlegen
  • Seiteninhalte veröffentlichen
  • Seiteninhalte verbergen
  • Seiteninhalte löschen
  • Seiteninhalte verschieben
  • Benötigte Inhaltstypen: Überschriften, Texte, Texte mit Bild und Bilder
  • Der Seitencache soll gelöscht werden können.
  • Grafiken und Mediendateien werden in einem speziellen Verzeichnis verwaltet.

Da die Redakteure auch um die Wichtigkeit von Suchmaschinenoptimierung wissen,
benötigen sie auch

  • Eingabe von Metatags
  • Eingabe eines Navigationstitel
  • Dropdownliste für die Auswahl des Überschriftentyps.

Unsere Typo3 Installation hat die Realurl Extension installiert. Damit schalten wir auch das Eingabefeld für des

  • Speaking Path Segment

frei.

Dann haben die Redakteure die wichtigsten Mittel zur Hand, um Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und die vielen Google-User auf ihre Webseite zu manövrieren.

Ziel:

Der Administrator der Webseite, der sich im Backend pudelwohl fühlt, die Benutzerverwaltung sowie das Layout im Auge behält und Typoscript Templates erstellt und editiert, Extensions verwaltet und sich um die Updates…, sowie für alle kleinen Problemchen die im täglichen Betrieb entstehen können, kümmert,der wird in der Administrationsoberfläche für Administratoren sein Glück finden.

Die Redakteure können sich unbeschwert um ihre Aufgaben kümmern und wie oben beschrieben, die Seiten und Inhalte der Webseite aktuell halten. Dabei müssen sie sich nicht davor fürchten, Datenstrukturen oder Files zu löschen oder zu zerstören und ihr Blick wird auf die wesentlichen Aspekte ihrer Tätigkeit gelenkt

Der Plan steht, nun kommt der praktische Teil: die Rechtevergabe für Backenduser in Typo3( Version 4.2.3).

1. Login am Backend mit Administratorrechten

2. Web/ Liste > Root Page(Weltkugel) > Neuer Inhalt > Neue Benutzergruppe anlegen

Neue Backend-Benutzergruppen können nur über das Weltkugelsymbol(id=0) angelegt werden.

Neue Backend-Benutzergruppen können nur über das Weltkugelsymbol(id=0) angelegt werden.

3. Im Reiter “Allgemein”wird  der Gruppennamen „Redakteure“ eingetragen und in das Feld Beschreibung, eine kurze Tätigkeitsbeschreibung der Gruppe. Danach wird in den Reiter “Zugriffsliste” gewechselt.

Das Typo3-Eingabefenster für Backend-Benutzergruppen

Das Typo3-Eingabefenster für Backend-Benutzergruppen

4. Nun aktivieren wir im Reiter Zugriffsliste die Checkbox „Zugriffslisten mit einschließen und bestätigen die Kontrollabfrage.

Bei Aktivierung des Häckchens neben "Zugriffsliste mit einschließen" werden die Zugriffslisten geladen

Bei Aktivierung des Häckchens neben "Zugriffsliste mit einschließen" werden die Zugriffslisten geladen

Es erscheinen mehrere aneinander gereite Listen, und zwar:

"Module", "Tabellen anzeigen", "Tabellen ändern", "Seitentypen", "erlaubte Ausschlussfelder", "Felder explizit erlauben/ verbieten" und "auf Sprachen einschränken"

"Module", "Tabellen anzeigen", "Tabellen ändern", "Seitentypen", "erlaubte Ausschlussfelder", "Felder explizit erlauben/ verbieten" und "auf Sprachen einschränken"

  • Module - Hauptmodulbereich des Administrationsmenüs im Backend
  • Tabellen anzeigen - Tabellen, die gelesen aber nicht verändert werden dürfen
  • Tabellen ändern - Tabellen, die gelesen und editiert werden dürfen (werden Tabellen hier ausgewählt, müssen sie nicht noch einmal im Bereich Tabellen anzeigen ausgewählt werden
  • Seitentypen - legt fest, welche Seitenintypen verwendet werden dürfen
  • Erlaubte Ausschlussfelder - dient der Auswahl der zur Verfügung stehenden Eingabefelder, die standardmäßig ausgeblendet sind
  • Feldwerte explizit erlauben/ verbieten - Hier können zur Verfügung stehende Inhaltselemente freigegeben werden

5. Nun werden die passenden Einstellungen in den Listen aktiviert. Wir beginnen mit der Liste “Module”.

In der Zugriffsliste "Module" werden die im Hauptadministrationsmenü anzuzeigenden Optionen gewählt. In meinem Fall die Menüpunkte für die Seitenverwaltung und Medienverwaltung

In der Zugriffsliste "Module" werden die im Hauptadministrationsmenü anzuzeigenden Optionen gewählt. In meinem Fall die Menüpunkte für die Seitenverwaltung und Medienverwaltung

6. Wir definieren die Zugriffsliste “Tabellen ändern” (werden Optionen für “Tabellen ändern” gewählt, so muss dies nicht noch einmal in “Tabellen anzeigen” geschehen). Die Punkte “Seite” und “Seiteninhalt” werden aktiviert.

In der Zugriffsliste "Tabelle ändern" wird festgelegt, welche Datenbanktabellen unsere Redakteure mittels Administrationsoberfläche bearbeiten können.

In der Zugriffsliste "Tabelle ändern" wird festgelegt, welche Datenbanktabellen unsere Redakteure mittels Administrationsoberfläche bearbeiten können.

7. Wir stellen die Rechte der Redakteure für “Seitentypen” ein.

In  der Zugriffsliste „Seitentypen“ wird festgelegt, welche Seitentypen der Backend-Benutzergruppe zur Verfügung gestellt werden. „Standard“ beinhaltet Inhaltstypen wie Text, Text mit Bild.., Verweis ist eine Sprungmarke zu einer internen Seite

In der Zugriffsliste „Seitentypen“ wird festgelegt, welche Seitentypen der Backend-Benutzergruppe zur Verfügung gestellt werden. „Standard“ beinhaltet Inhaltstypen wie Text, Text mit Bild.., Verweis ist eine Sprungmarke zu einer internen Seite

8. Als nächstes werden die zur Verfügung stehenden Eingabefelder für Seiten und Seiteninhalte mittels der Zurgriffsliste “Erlaubte Ausschlussfelder” definiert.

Die zur Verfügung stehenden Elemente variieren je nachdem welche Extensions installiert sind.

Für die Konfiguration “Redakteure” werden nun folgende Punkte ausgewählt:

  • Seite verbergen
  • Seite: Start
  • Seite: Stopp
  • Seite: Navigationstitel
  • Seite: Im Menü verbergen
  • Seite: Stichworte (kommagetrennt)
  • Seite: Beschreibung
  • Seite: Inhalt
  • Seite: Speaking Url Path Segment
  • Seiteninhalt: Verbergen
  • Seiteninhalt: Start
  • Seiteninhalt: Stopp
  • Seiteninhalt: Typ
  • Seiteninhalt: Breite (px)
  • Seiteninhalt: Höhe (px)
  • Seiteninhalt: Klick-Vergrößern
  • Seiteninhalt: Bildqualität/-bearbeitung
  • Seiteninhalt: Alternativer Text

Mit diesen Optionen stehen im Backend wichtige Funktionen zur Webseitenbearbeitung bereit. Gleichzeitig wird das Backend durch ein aufgeräumtes Userinterface übersichtlich gehalten.

Erlaubte Ausschlussfelder bestimmt, welche Eingabefelder im Backend für Seiten und Seiteninhalte zur Verügung gestellt werden

Erlaubte Ausschlussfelder bestimmt, welche Eingabefelder im Backend für Seiten und Seiteninhalte zur Verügung gestellt werden

9. Bevor wir zum nächsten Reiter “Freigaben und Arbeitsumgebungen wechseln, legen wir noch fest, welche Inhaltstypen angelegt werden dürfen. In diesem einfach gehaltenen Beispiel einigen wir uns auf:

  • Überschrift
  • Text
  • Text m. /Bild
  • Bild

Alle anderen Felder werden durch aktivieren der jeweiligen Checkbox deaktiviert.

bestimmt die zur Verfügung stehenden Inhaltstypen.

"Feldwerte explizit erlauben/ verbieten" bestimmt die zur Verfügung stehenden Inhaltstypen.

10. Nun haben wir bereits einen großen Teil der Konfiguration erledigt. Gehen wir weiter zum Reiter “Freigaben und Arbeitsumgebungen”. Dort stellen wir die Zugriffsberechtigungen für die Seitenstruktur ein. Klicken Sie hierfür auf das Ordnersymbol neben dem Feld “Datenbankfreigaben” und wählen sie die Startseite als Einstiegspunkt für die Backend-Benutzergruppe “Redakteure”.

Um den Zugriff auf die gesamte Webseite zu erhalten, wird der DB Mount auf die Startseite der Webseite gesetzt. Für eingeschränkten Zugriff können ein oder mehrere DB Mounts auf Teilbereiche der Webseite gesetzt werden

Um den Zugriff auf die gesamte Webseite zu erhalten, wird der DB Mount auf die Startseite der Webseite gesetzt. Für eingeschränkten Zugriff können ein oder mehrere DB Mounts auf Teilbereiche der Webseite gesetzt werden.

11. Um die Übersichtlichkeit weiter zu erhöhen und um das Layout vor einer versehentlichen Veränderung durch Manipulation der Vorlagen(HTML, CSS, …) für das Layout der Webseite zu verhindern, setzen wir die Zugriffsrechte für die Dateiverzeichnisse. Mittels Klick auf das Plus Symbol in “Verzeichnisfreigaben” fügt man ein neues Verzeichnis hinzu.

    Ich habe im Fileadmin-Verzeichnis einen neuen, leeren Ordner mit dem Namen "webseite" erstellt. Diesen Ordner weise ich im nächsten Schritt der Typo3 Backend-Benutzergruppe "Redakteure" zu. Damit schütze ich wirksam Verzeichnisse mit sensiblen Dateien.

Ich habe im Fileadmin-Verzeichnis einen neuen, leeren Ordner mit dem Namen "webseite" erstellt. Diesen Ordner weise ich im nächsten Schritt der Typo3 Backend-Benutzergruppe "Redakteure" zu. Damit schütze ich wirksam Verzeichnisse mit sensiblen Dateien.

12. Im Eingabefenster “Verzeichnisfreigaben” verweisen wir nun auf den Ordner “webseite”.

  • Feld “Bezeichnung” - eine aussagekräftige Bezeichnung für den Ordner
  • Feld “Basis” - festlegen ob es sich um einen absoluten oder relativen Pfad handelt. In unserem Fall wählen wir “relativ” (zum fileadmin-Ordner).
  • Feld “Pfad” - ich habe den Ordner “Webseite” direkt im fileadmin-Verzeichnis angelegt. Ich schreibe daher den Namen des Ordners “webseite” in das Feld.
  • Speichern und schließen klicken um zurück auf die Hauptebene zu wechseln.
Nach erfolgreichem Speichern erscheint die neu angelegte Verzeichnisfreigabe im Feld "Verzeichnisfreigaben"

Nach erfolgreichem Speichern erscheint die neu angelegte Verzeichnisfreigabe im Feld "Verzeichnisfreigaben"

13. Im Feld “Arbeitsumgebungen” werden, sie werden es wahrscheinlich bereits erraten haben, die benötigten Arbeitsumgebungen (Entwurf/Live..) eingestellt. Aktivieren wir die Checkbox “Live bearbeiten” um Redakteuren Änderungen im Livemodus zu gestatten.

Durch aktivieren der Checkbox "Live bearbeiten" werden Änderungen der Webseite sofort wirksam

Durch aktivieren der Checkbox "Live bearbeiten" werden Änderungen der Webseite sofort wirksam.

Damit haben wir für den Moment alle, für unsere Konfiguration der Typo3 Backend-Benutzergruppe “Redakteuere” relevanten Rechte eingestellt.

14. Klicken wir nun im oberen linken Rand auf das Symbol “Speichern und schließen”, dann kehren wir zu Web/ Liste > Root Page(Weltkugel) zurück. Hier erscheint unsere neu angelegte Gruppe “Redakteure” im Bereich Backend-Benutzergruppen.

neu angelegte Benutzergruppe und Verzeichnisfreigabe

Die neu angelegte Benutzergruppe und Verzeichnisfreigabe wird angezeigt

15. Wechseln wir nun zu “Zugriff” im Hauptmenü und wählen die “root” Seite (Weltkugelsymbol) aus. Danach klicken wir auf das Bleistiftsymbol der Einstiegseite (dann können die Rechte rekursiv für alle darunter liegenden Seiten vergeben werden.). Wählen Sie hierzu im Dropdown Feld “Gruppe die Backend-Benutzergruppe “Redakteure”. Anschließend vergeben sie die Schreib-/ und Leserechte für die Gruppe. Im Dropdownfeld darunter wählen wir “Rekursiv anwenden” für alle Ebenen und speichern dann unsere Einstellungen mit dem Button “Speichern”.

Auf dieser Oberfläche werden die Rechte für die neu angelegte Benutzergruppe eingestellt

Auf dieser Oberfläche werden die Rechte für die neu angelegte Benutzergruppe eingestellt

16. Unsere Backend-Benutzergruppe ist nun angelegt. Wir können nun neue Benutzer anlegen und sie dieser Gruppe zuordnen. Damit erhalten sie automatisch die eingestellten Rechte. Neue Backendbenutzer werden wie folgt angelegt:
Hauptmenü “Liste” > “root” Seite (Weltkugel) > unter Backend-Benutzer auf das Symbol “Datensatz erstellen” klicken.

neuen Backendbenutzer anlegen

neuen Backendbenutzer anlegen

17. Ein neues Eingabefenster öffnet sich. Dort vergeben wir einen Benutzernamen und ein Passwort. Wir ordnen dem Benutzer  die Backend-Benutzergruppe “Redakteure” zu und stellen als Standardsprache “Deutsch” ein. Das wars vorerst, wir wollen die Konfiguration einfach halten. Also speichern wir den neuen User mit dem Symbol “Speichern und Schließen”.

neuer Backenduser der Backend-Usergruppe "Redakteur".

neuer Backenduser der Backend-Usergruppe "Redakteur".

Wir haben somit eine neue Benutzergruppe eingerichtet. Weiters haben wir der Gruppe Schreib- und Leserechte für die gesamte Webseite und ein bestimmtes Dateiverzeichnis zugeschrieben. Zuletzt wurde ein neuer Benutzer angelegt, welcher der Backend-Benutzergruppe zugewiesen wurde.

Sie können sich nun mit den neu angelegten Benutzerdaten als Redakteur anmelden. Dann steht ihnen ein aufgeräumtes und übersichtliches Backend zur Verfügung, mit dem sie Seiten und Seiteninhalte anlegen, editieren und löschen, sowie Seiten und Seiteninhalte online schalten bzw. verbergen können.

Das Admin User Interface mit sämtlichen Funktionen

Das Admin User Interface mit sämtlichen Funktionen

Das Redakteure User Interface zum Bearbeiten von Seiten und Seiteninhalten

Das Redakteure User Interface zum Bearbeiten von Seiten und Seiteninhalten

Die Möglichkeiten der Typo3 Rechteverwaltung sind damit lange nicht ausgeschöpft und es würde wohl den Rahmen des Postings sprengen, alle Möglichkeiten zu aufzuzeigen. Ich hoffe jedoch, ihnen einen Einblick in die flexible Rechteverwaltung von Typo3 gezeigt zu haben und wünsche viel Spaß beim Experimentieren mit der Typo3 Rechtevergabe.

Wordpress als CMS

Montag, 04. Mai 2009

Auf der Seite von wordpress wird es bereits an oberster Stelle erwähnt.

„WordPress ist ein zeitgemässes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge -
den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit.“

Das bedeutet Wordpress zeichnet sich durch folgende Features aus:

  • Eine Startseite auf der die letzten Beiträge zeitlich sortiert angezeigt werden.
  • Ein Archiv. Darin befinden sich ältere Beiträge.
  • Eine Blogroll, damit sich Blogger besser vernetzen können
  • Kommentarfunktionen zu den einzelnen Beiträgen
  • Sowie die Möglichkeit statische Seiten anzulegen.
  • RSS Feeds um Social Media Plattformen zu nutzen und der Möglichkeit zu Feedreadern hinzugefügt zu werden.
  • automatische Pingback und Trackback
  • Mit dieser Funktionalität sind sie bestens für die Anforderungen des Social Web gerüstet,

… aber!
Dabei handelt es sich um gänzlich andere Anforderungen, wie sie bei einem Content Management System auftreten, die ich grob skizzieren möchte:

  • Verschiedene Inhaltstypen
  • Strukturierung von Inhalten
  • Rechteverwaltung
  • Skalierbarkeit
  • Mehrsprachigkeit
  • Veröffentlichungszyklen
  • Technische Aspekte zur Steigerung des ROI im www (Metatags, Canonical urls, semantische Ordnung/ Page Segmentation)
  • Kontaktformulare..
  • Flexible Navigationselemente

Diese Anforderungen stellen im Vergleich zu Wordpress für ein Content Management System wie Typo3 keinerlei Probleme dar und wurden bereits in der Grundfunktionalität berücksichtigt.
Damit stehen sich zwei sehr unterschiedliche Ansätze gegenüber und dass ist gut so.

Versucht man dennoch, Wordpress als CMS nutzen zu wollen, sieht man sich mit folgenden Schwierigkeiten konfrontiert:

Die meisten Funktionen sind unnötig und müssen deaktiviert werden. Im Gegenzug versucht man, die Voraussetzungen an ein Content Management System mithilfe von Extensions zu realisieren und begibt sich somit auf ein sehr rutschiges Parkett. Ein großer Nachteil aus dieser Vorgehensweise ergibt sich durch die Verwendung verschiedener Erweiterungen, die möglicherweise in Konflikt zueinander stehen, bzw. veralten und regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, da sonst unter anderem Sicherheitslücken entstehen werden. Auf diese Weise erhalten sie zwar mehr oder weniger ein CMS, allerdings haben sie das Pferd beim Schwanz aufgezäumt. Sollen zukünftig neue Anforderungen an die Webseite gestellt werden, und das werden sie, denn das www entwickelt wandelt sich stetig, so stehen Entwickler vor dem Problem, ein Wirrwarr an Quellcode entziffern zu müssen, da das System auf keinem Standard mehr beruht.

Dem gegenüber steht ein Content Management System wie Typo3 mit einem Grundgerüst, dass ihre Erwartungen wahrscheinlich übertreffen wird und somit auch zukünftigen Anforderungen gewachsen ist. Die Rechteverwaltung sorgt für übersichtliche Bedienbarkeit und das CMS kann an die Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden. Damit haben sie auch entscheidende Vorteile erlangt, wenn es um die Usability geht (Benutzerfreundlichkeit). Content Management Systeme sind keineswegs komplizierter als Blogging Software, sie sind lediglich spezialisiert und für eine große Bandbreite von Anwendungsfällen konzipiert.

Damit möchte ich nun auch eines der letzten Argumente für Wordpress als CMS, nämlich den Kostenfaktor aus dem Weg räumen. Längst sind die Zeiten vorbei, wo es gereicht hat, eine Webseite zu bauen und zu warten bis die Aufträge, Anfragen, Verkäufe.. einlangen. Heutzutage ist das www ein hart umkämpftes Marktsegment und nur wer die Trends und Zeichen versteht und darauf reagieren kann, wird sich durchsetzen können. Dabei kann sie ein flexibles und leistungsfähiges CMS unterstüzen und hilft somit Kosten zu sparen.  Im umgekehrten Fall sind sie mit einer statischen Webseite wahrscheinlich günstiger dran.

Daher meine Empfehlung: Als Blogsoftware ist Wordpress ausgezeichnet einsetzbar und steht neben Blogger.com auch ganz oben auf meiner Liste, aber Content Management Systeme sehen  anders aus.

Sind sie an der Erstellung eines Blogs oder einer Webseite (CMS) interessiert oder wünschen Sie Informationen zu diesem Thema? Schreiben Sie mir, ich berate sie gerne: webmaster@net-lab.at

Mehr Infos zum Thema Content Managment auf www.net-lab.at - Typo3 Webdesign

tt_products 2.5.11 Link von der Singleview zurück zur Listenansicht

Sonntag, 15. Februar 2009

Problem: Der Backlink in der Detailansicht zurück zur Listenansicht funktioniert nicht.

Lösung: man erstellt einen neuen Marker ###LINK_BACK### und ersetzt ###LINK_LIST### im Shoptemplate der Detailansicht durch den neu erstellten Marker.
Dazu ist es notwendig die Datei view/class.tx_ttproducts_single_view.php zu modifizieren.
In der Datei sucht man die Zeile in der

$wrappedSubpartArray['###LINK_ITEM###'] = array(’‘,’‘);

steht (bei mir war es in Zeile 248) und fügt darunter den Code für den neuen Marker ein:

$backUrl = $this->pibase->pi_getPageLink($backPID, '',$this->marker->getLinkParams('', array(), true), array('useCacheHash' => true));
$backUrl = htmlspecialchars($backUrl);
$wrappedSubpartArray['###LINK_BACK###'] = array(’‘,’‘);

Somit ist der neue Marker initialisisert und kann im Shoptemplate verwendet werden. Ein Nachteil dieser Methode besteht darin, dass bei einem Update die Änderungen wieder gelöscht werden.