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Wordpress als CMS

Montag, 04. Mai 2009

Auf der Seite von wordpress wird es bereits an oberster Stelle erwähnt.

„WordPress ist ein zeitgemässes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge -
den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit.“

Das bedeutet Wordpress zeichnet sich durch folgende Features aus:

  • Eine Startseite auf der die letzten Beiträge zeitlich sortiert angezeigt werden.
  • Ein Archiv. Darin befinden sich ältere Beiträge.
  • Eine Blogroll, damit sich Blogger besser vernetzen können
  • Kommentarfunktionen zu den einzelnen Beiträgen
  • Sowie die Möglichkeit statische Seiten anzulegen.
  • RSS Feeds um Social Media Plattformen zu nutzen und der Möglichkeit zu Feedreadern hinzugefügt zu werden.
  • automatische Pingback und Trackback
  • Mit dieser Funktionalität sind sie bestens für die Anforderungen des Social Web gerüstet,

… aber!
Dabei handelt es sich um gänzlich andere Anforderungen, wie sie bei einem Content Management System auftreten, die ich grob skizzieren möchte:

  • Verschiedene Inhaltstypen
  • Strukturierung von Inhalten
  • Rechteverwaltung
  • Skalierbarkeit
  • Mehrsprachigkeit
  • Veröffentlichungszyklen
  • Technische Aspekte zur Steigerung des ROI im www (Metatags, Canonical urls, semantische Ordnung/ Page Segmentation)
  • Kontaktformulare..
  • Flexible Navigationselemente

Diese Anforderungen stellen im Vergleich zu Wordpress für ein Content Management System wie Typo3 keinerlei Probleme dar und wurden bereits in der Grundfunktionalität berücksichtigt.
Damit stehen sich zwei sehr unterschiedliche Ansätze gegenüber und dass ist gut so.

Versucht man dennoch, Wordpress als CMS nutzen zu wollen, sieht man sich mit folgenden Schwierigkeiten konfrontiert:

Die meisten Funktionen sind unnötig und müssen deaktiviert werden. Im Gegenzug versucht man, die Voraussetzungen an ein Content Management System mithilfe von Extensions zu realisieren und begibt sich somit auf ein sehr rutschiges Parkett. Ein großer Nachteil aus dieser Vorgehensweise ergibt sich durch die Verwendung verschiedener Erweiterungen, die möglicherweise in Konflikt zueinander stehen, bzw. veralten und regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, da sonst unter anderem Sicherheitslücken entstehen werden. Auf diese Weise erhalten sie zwar mehr oder weniger ein CMS, allerdings haben sie das Pferd beim Schwanz aufgezäumt. Sollen zukünftig neue Anforderungen an die Webseite gestellt werden, und das werden sie, denn das www entwickelt wandelt sich stetig, so stehen Entwickler vor dem Problem, ein Wirrwarr an Quellcode entziffern zu müssen, da das System auf keinem Standard mehr beruht.

Dem gegenüber steht ein Content Management System wie Typo3 mit einem Grundgerüst, dass ihre Erwartungen wahrscheinlich übertreffen wird und somit auch zukünftigen Anforderungen gewachsen ist. Die Rechteverwaltung sorgt für übersichtliche Bedienbarkeit und das CMS kann an die Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden. Damit haben sie auch entscheidende Vorteile erlangt, wenn es um die Usability geht (Benutzerfreundlichkeit). Content Management Systeme sind keineswegs komplizierter als Blogging Software, sie sind lediglich spezialisiert und für eine große Bandbreite von Anwendungsfällen konzipiert.

Damit möchte ich nun auch eines der letzten Argumente für Wordpress als CMS, nämlich den Kostenfaktor aus dem Weg räumen. Längst sind die Zeiten vorbei, wo es gereicht hat, eine Webseite zu bauen und zu warten bis die Aufträge, Anfragen, Verkäufe.. einlangen. Heutzutage ist das www ein hart umkämpftes Marktsegment und nur wer die Trends und Zeichen versteht und darauf reagieren kann, wird sich durchsetzen können. Dabei kann sie ein flexibles und leistungsfähiges CMS unterstüzen und hilft somit Kosten zu sparen.  Im umgekehrten Fall sind sie mit einer statischen Webseite wahrscheinlich günstiger dran.

Daher meine Empfehlung: Als Blogsoftware ist Wordpress ausgezeichnet einsetzbar und steht neben Blogger.com auch ganz oben auf meiner Liste, aber Content Management Systeme sehen  anders aus.

Sind sie an der Erstellung eines Blogs oder einer Webseite (CMS) interessiert oder wünschen Sie Informationen zu diesem Thema? Schreiben Sie mir, ich berate sie gerne: webmaster@net-lab.at

Mehr Infos zum Thema Content Managment auf www.net-lab.at - Typo3 Webdesign